Die Höchberger Sozialstation wächst weiter. Dies belegen die Berichte und Haushaltspläne, die anlässlich der Jahreshauptversammlung des Vereins für ambulante Krankenpflege e.V. Höchberg vorgelegt worden sind.

Die Höchberger Sozialstation wächst und wächst. Dies belegen eindrucksvoll die Umsatzzahlen, die den Mitgliedern des Vereins für ambulante Krankenpflege Höchberg e.V. anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag, 07. April im Höchberger Pfarrsaal St. Norbert vorgelegt wurden. 2017 lässt der Haushaltsplan eine erneute Umsatzsteigerung erwarten. Diese wird nicht zuletzt auf zusätzliche Einnahmen aus der Höchberger Tagespflege zurückzuführen sein, welche am 24. April ihren Betrieb aufgenommen hat.

Entwicklung erfordert Neuorganisation

Diese Entwicklung erfordert eine organisatorische Neuausrichtung, um insbesondere haftungsrechtliche Konsequenzen für die Mitglieder des Vereins zu begrenzen. Entsprechende alternative Konzepte zu einer Strukturumwandlung wurden an dem Abend kurz angerissen. Im Laufe des Jahres wird es hier zu einer Abstimmung unter den Mitgliedern kommen.

Aus- und Rückblick auf die Sozialstation

In Ergänzung zu den Berichten und Haushaltsplänen lieferten Vertreter der Sozialstation einen Aus- und Rückblick auf ihre Arbeit. Barbara Endres, Leiterin der Station, zeigte u. A. die Entwicklung von Umsatz und Personal in den letzten Jahren auf. Trotz eines Rückgangs der Planstellen von 17,66 im Januar 2016 auf 14,38 im Dezember erwirtschafteten die 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein deutliches Umsatzplus. Auf eine Planstelle entfielen durchschnittlich rund 7 Prozent des Umsatzes, was dem hohen Einsatz und der Motivation der Kolleginnen und Kollegen der Sozialstation zu verdanken ist. Allerdings ist diese relative Steigerung auch eine Folge des wachsenden Fachkräftemangels, der geplante Neueinstellungen erschwert.

Zum Stand der Pflege

Einen Blick auf den Stand der Pflege und weitere Zahlen zur Betreuungsstatistik lieferte Pflegedienstleiterin Stefanie Königer-Lindemann. So ist der Patientenbestand zwischen 2014 und 2016 um fast 21 Prozent angestiegen. Insbesondere die Einsätze für Grundpflege auf Stundenbasis sind im gleichen Zeitraum sprunghaft um deutlich mehr als 500 Prozent angewachsen. Gerade im Bereich hauswirtschaftlicher Leistungen steigt die Nachfrage, auch als Folge des seit Januar geltenden zweiten Pflegestärkungsgesetzes, anhaltend an.

Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung

Um künftigen Marktanforderungen noch besser gerecht zu werden, beschäftigt die Sozialstation seit Mitte März in Teilzeit eine Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, die sich an dem Abend ebenfalls vorstellte. Sybille Templin wird sich mit ihrer Arbeit um eine stärkere öffentliche Präsenz und ein schärferes Profil bemühen. Dies soll zur Sicherung des Patientenaufkommens beitragen und zudem die Höchberger Sozialstation als attraktiven Arbeitgeber wahrnehmbar machen, um die Rekrutierung von Fachkräften und Auszubildenden zu unterstützen.

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